Impressum

2012-09-12 09-33-45

Abschied von Israel

von Sabine Siemer


Auf Wiedersehen, Israel!

Auch wenn der Alltag zu Hause wieder beginnt, bin ich Gedanken immer noch in Jerusalem, sitze auf unserer Dachterrasse, schaue auf die Türme und Kuppeln der Altstadt, höre den Muezzin von einer Moschee und gleichzeitig das Glockenspiel einer Kirche und sehe das Sonnenlicht in der goldenen Kuppel des Felsendoms glitzern ....

Shalom!

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Impressionen - 10.9.2012

von Jörg Siemer
Orangen und Granatäpfel

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Impressionen - 10.9.2012

von Jörg Siemer
Basar im muslimischen Viertel der Altstadt

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Impressionen - 10.9.2012

von Jörg Siemer
An der Klagemauer

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Impresssionen - 9.9.2012

von Jörg Siemer
Bierstadter Pilgergruppe am Felsendom

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Impressionen - 9.9.2012

von Jörg Siemer
Shalom!

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Impressionen - 9.9.2012

von Jörg Siemer
Blick zur Klagemauer und dem Felsendom

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Von Jerusalem nach Bierstadt

von Sabine Siemer


An unserem letzten Pilgertag besuchten wir die Klagemauer und stromerten dann in kleinen Gruppen durch die Altstadt. Einige gingen im Basar "shoppen" und erstanden Geschenke, Gewürze und leckere Süßigkeiten, andere spazierten auf der Stadtmauer entlang und genossen den Blick auf die Dächer der Altstadt und wieder andere besuchten die Anna-Kirche an der Via dolorosa und sangen voller Freude im kleinen Chor die Lieder des Pilgerbuches.

Um 12 Uhr trafen wir uns alle wieder und fuhren mit dem Bus zum Flughafen nach Tel Aviv. Um 16:30 Uhr startete unser LH-Airbus und brachte uns in einem sehr ruhigen Flug zurück ins sommerliche Frankfurt.

Damit geht eine sehr schöne Pilgerreise zu Ende, an die wir sicher alle noch lange und gerne zurück denken werden.

Damit herzliche Grüße an alle Blog-Leser von den Israel-Pilgern

p.s.: Fotos von den letzten beiden Tagen gibt's morgen Abend hier zu sehen!

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Zwischen allen Religionen

von Sabine Siemer


Heute Morgen marschierten wir durch die noch ruhigen Basare des muslimischen Viertels in der Jerusalemer Altstadt. Ziel war der Tempelberg, den wir erst nach 1,5 Stunden Anstehen betreten durften. Doch das Warten hatte sich gelohnt! Einerseits war es durchaus interessant, die vorbeiströmenden Menschenmassen (von Touristen bis zu orthodoxen Juden)zu beobachten, andererseits war die Weite und Ruhe auf dem Tempelberg und natürlich der Anblick des Felsendoms mit seiner goldenen Kuppel unvergleichlich.

Danach besuchten wir den deutschen Gottesdienst der evangelisch-lutherischen Erlöserkirche in der Altstadt und erfuhren im anschließenden Gespräch mit dem Pfarrer viel Wissenswertes über die Arbeit der Gemeinde.

Am Nachmittag stand uns der wohl schwerste Teil unserer Reise bevor: der Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Nach drei Stunden Besichtigung, begleitet von der bewegenden Lebensgeschichte unserer jüdischen Reiseleiterin Ruth Eisenstein, waren wir alle zutiefst betroffen.

Mit diesen Eindrücken im Kopf und vor allem im Herzen wurden wir unverhofft am Abend damit beschenkt, dass der Bischof der griechisch-katholischen Kirche (in deren Gästehaus wir wohnen) uns mit viel Lebensfreude und Gottvertrauen von seinem Glauben erzählte.

Anschließend durften wir in seiner Kirche Abendmahl feiern. In unseren Gebeten waren unsere Gedanken und Wünsche vor allem bei den Menschen, die uns in der letzten Woche auf unserer Pilgerreise begleitet und beschenkt haben. Und wir baten Gott von Herzen dafür, dass nicht nur wir in Deutschland, sondern auch sie hier in Israel und Palästina in Frieden leben dürfen.

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Impressionen - 8.9.2012

von Jörg Siemer
Das Gartengrab in Jerusalem

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Impressionen - 8.9.2012

von Jörg Siemer
Bierstadter Pilgergruppe auf dem Dach der Grabeskirche

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Impressionen - 8.9.2012

von Jörg Siemer
In einer solchen Zisterne unter der Kirche St. Petrus in Gallicantu wurde Jesus gefangen gehalten

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Auf Jesu Spuren in Jerusalem

von Sabine Siemer


Heute pilgerten wir auf den Spuren Jesu: zur Kirche St. Petrus in Gallicantu (wo Petrus Jesus dreimal verleugnet hat), in den Garten Getsemane, die Via Dolorosa entlang und natürlich in die Grabeskirche. An allen Orten lasen wir die Bibelstellen und sangen gemeinsam. Das Schönste war aber wohl für alle der Abschluss im Gartengrab. In der kleinen Grotte, wo Jesus (vielleicht ?) bestattet worden ist, sangen wir voller Inbrunst "Christ ist erstanden" und beim anschließenden Abendmahl begleitete uns nicht nur das Vogelgezwitscher, sondern auch das fröhliche "Halleluja-Singen" afrikanischer Pilgerinnen. Jerusalem verbindet die Welt!


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Impressionen - 7.9.2012

von Jörg Siemer
Blick von unserer Dachterrasse in Jerusalem auf den Turm der Ev.-Luth. Erlöserkirche, den Felsendom und den Ölberg

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Impressionen - 7.9.2012

von Jörg Siemer
Mittagessen bei der palästinenischen Familie Mukarker in Bethlehem

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Impressionen - 7.9.2012

von Jörg Siemer
Am Eingang der Geburtskirche in Bethlehem

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Von Bethlehem nach Jerusalem

von Sabine Siemer


Heute war ein Tag der Begegnungen! Zunächst trafen wir in Bethlehem den Deutschlehrer einer palästinensisch-christlichen Schule, der uns von seiner Arbeit berichtete. Tief beeindruckt folgten wir seinen Erzählungen von Schüleraustauschen zwischen Tel Aviv und Bethlehem, Israelis und Palästinensern, die vor 10 Jahren stattfanden und nun nicht mehr möglich sind. Aus all seinen Worten sprach die tiefe Sehnsucht nach Frieden trotz der Ausweglosigkeit der momentanen Situation.

Danach führte uns der junge palästinensische Christ Kamal, der uns durch seinen Humor und seine Gelassneheit beeindruckte, durch die Geburtskirche in Bethlehem. Als er plötzlich in der Geburtsgrotte seine Blockflöte zückte und wir voller Freude "O du fröhliche" sangen, war tatsächlich irgendwie Weinhachten.

Das Mittagessen fand im Privathaus bei Kamals Familie statt. Bei einem leckeren orientalischen Essen erzählte uns Kamals Mutter von dem Leben in Palästina. Und sie gestand - ebenso wie zuvor unsere israleische Reiseleiterin - Fehler auf beiden Seiten ein. Vielleicht gibt es ja doch so etwas wie Hoffnung auf Frieden in dieser Region.

Nach fuhren wir nach Jerusalem. Wir wohnen mitten in der Altstadt in dem Gästehaus dersgriechisch-katholischen Patriarchats. Von der Dachterrasse aus haben wir einen traumhaften Blick auf den Felsendom, den Ölberg, die Grabeskirche und auch die Evangelisch-lutherische Kirche. Besser geht's nicht!

Bis morgem herzliche Grüße aus dem Heiligen Land!

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Impressionen - 6.9.2012

von Jörg Siemer
In der Einsamkeit der Wüste Negev

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Impressionen - 6.9.2012

von Jörg Siemer
Unsere Führerin Ruth Eisenstein erklärt uns die Festung Massada

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Impressionen - 6.9.2012

von Jörg Siemer
Wandergruppe an der Davidsquelle

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Impressionen - 6.9.2012

von Jörg Siemer
Sonnenaufgang am Berg der Seligpreisungen

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In den Süden

von Sabine Siemer


Nach einem traumhaften Sonnenaufgang am Berg der Selipreisungen verließen wir den See Genezareth und fuhren durch die Jordansenke zum Toten Meer in den Süden. Bananenstauden und Dattelpalmen wichen kargen Feldern in der Wüste.

Am Toten Meer in der Oase En Gedi teilte sich unsere Pilgerguppe: die einen gingen baden, die anderen marschierten durch ein grünes Tal zur Davidsquelle. Beim Wiedersehen hatten alle ein glückliches Lächeln im Gesicht.

Dann fuhren wir ins nahe Massada, eine Felsfestung von Herodes dem Großen und letzter Zufluchtsort für 1000 jüdische Zeloten, bis die Römer das Hochplateau über eine Rampe eroberten. Dort feierten wir Abendmahl und waren von der Atmosphäre des Ortes sehr beeindruckt.

Nach dem Abstieg über die römische Rampe fuhren wir, vorbei an Beduinenzelten, in die nördliche Wüste Negev. Bei einer kurzen Rast marschierten wir durch die steinige Landschaft, jeder für sich allein.

Danach brachte uns der herrlich klimatisierte Bus über Hebron nach Bethlehem, das wir uns morgen ansehen wollen.

Herzliche Pilgergrüße an alle zu Hause!

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Impressionen 05.09.2012

von Sabine Siemer
Ein 4000 Jahre altes Stadttor in Dan

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Impressionen 05.09.2012

von
Die Jordanquelle in Dan

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Impressionen 05.09.2012

von Sabine Siemer
Toraschrein in einer Synagoge in Zefat

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Im Norden von Israel

von Sabine Siemer


Unsere heutige Tour fuehrte uns bei strahlendem Sonnenschein in den Norden Israels. Zunaechst besuchten wir die juedische Stadt Zefat, wo wir in zwei Synagogen viel Interessantes ueber die juedische Religion erfuhren.

Dann ging es weiter zu der Jordanquelle am Tel Dan. Nach einer kleinen Wanderung feierten wir mitten im Wald unter Feigenbaeumen und begleitet vom Rauschen des Jordans Abendmahl.
Der Weg fuehrte uns dann zu den antiken Ruinen in Tel Dan, wo sich frueher ein grosser Opferplatz befand. Dazu hoerten wir Bibelstellen aus dem Alten Testament. Der Hoehepunkt der Ausgrabung war ein altes, fast 4000 Jahre altes Stadttor aus der Zeit Abrahams.

Nach einem Picknick im nahen Banias fuhren wir ueber die Golanhoehen. Dort kamen wir auch an die israelisch-syrische Grenze, die durch einen UN-Streifen getrennt ist. Beim Blick ueber das weite Land mit israelischen Obstoplantagen, der UN-Kaaserne und einem syrischen Dorf mit Minarett dahinter hing jeder seinen ganz eigenen Gedanken nach.

Nun sind wir wieder am Berg der Seligpreisungen mit dem herrlichen Blick auf den abendlichen See Genezareth. Morgen werden wir diese Idylle hinter uns lassen und in den Sueden fahren.


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Impressionen 4.9.2012

von Sabine Siemer
Die Kirche auf dem Berg der Seligpreisungen

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Impressionen 4.9.2012

von Sabine Siemer
Nach der Abendmahlsfeier in Tabgha

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Impressionen 4.9.2012

von Sabine Siemer
Blick vom Berg der Seligpreisungen zum See Genezareth

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Impressionen 3.9.2012

von Sabine Siemer
Auf der Arbelklippe

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Auf Jesu Spuren am See Genezareth

von Sabine Siemer


Heute pilgerten wir auf Jesu Spuren mit der Bibel im Rucksack. Nach der Morgenandacht auf dem Berg der Seligpreisungen wanderten wir im Schweigen hinunter zum See, vorbei an Bananenstauden und mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft. In Tabgha am See sangen wir in der kleinen Kirche und feierten das Abendmahl direkt am See - mit einem traege im Schatten liegenden Klippschliffer als Gast!

Nach der Besichtigung der schoenen Brotvermehrungskirche mit Mosaiken aus dem 6. Jh. ging es weiter ins nahe Kapernaum, wo wir uns in die Busladungen christlicher Pilger aus aller Welt einreihten.

Nach dem Mittagessen (Petrusfisch und leckere Salate) wagten sich viele von uns in die gruenen Fluten des Sees (Wassertemperatur ca. 30C!) und hatten ihre Freude beim Baden.

Danach brachte uns ein kleines Boot von Kapernaum ans andere Seeufer nach Magdala. Nun sahen wir die Orte, die wir heute besucht hatten, herrlich in der Abendsonne liegen. Und als israelische Lieder angestimmt wurden, fand sich auch spontan eine froehliche Tanzgruppe - natuerlich unter der Leitung von Werner Born!

Nun klingt unser Tag gleich am Berg der Seligpreisungen unter Dattelpalmen und inmitten von bluehenden Bougavileen mit der Bergpredigt aus.

Viele Gruesse an alle zu Hause, vor allem an die, denen es nicht so gut geht und die Pruefungen haben. In Gedanken sind bei euch!

Herzliche Gruesse!

p.s.: Noch ein spezieller Gruss an unsere juengste Blog-Teilnehmerin Vicky: Wir sind mit einem Airbus 340-600 geflogen!
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2012-09-03 09-08-08

Erster Tag in Israel

von Sabine Siemer


Wir sind gut in Tel Aviv gelandet. Nach einer Morgenandacht am Mittelmeer besichtigten wir Caesarea, eine römische Stadt und Kreuzfahrerfestung. Über das Gebierge Karmel ging es weiter zum See Genezareth. Von der Arbelklippe hatten wir einen herrlichen Blick auf den See und die Golanhöhen. Unserer Unterkunft auf dem Berg der Seeligpreisungen liegt in einem wunderschönen Garten
mit Dattelpalmen.

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Vorfreude auf Israel

von Sabine Siemer
Nun geht es bald los. Nach einer Andacht in der Bierstadter Kirche fahren wir zum Flughafen und um 22:15 Uhr fliegen wir nach Tel Aviv. Shalom Israel!